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Einfamilienhaus von 1993 in Aulendorf: Gas und Holz raus, Ovum AC 312 P rein

Gasheizung plus Holzkessel ersetzt durch eine Ovum AC 312 P mit Photovoltaik. Nach 7 Monaten: 95 % Wärmeautarkie, 328 kWh Netzstrom.

Ovum Wärmepumpe AC 312 P im Garten eines Einfamilienhauses in Aulendorf

Das Haus und die Anlage

Haus
Einfamilienhaus, Baujahr 1993
Vorher
Gasheizung plus Holzkessel, 17.000 kWh Gas im Jahr
Jetzt
Ovum AC 312 P, 500-Liter-Cube-Speicher, Photovoltaik
Einbau
2026
Messzeitraum
24.03. bis 01.11.2026

Das Haus in Aulendorf wurde vorher mit zwei Systemen beheizt: eine Gasheizung für den Alltag und ein Holzkessel für die kalten Wochen. Zusammen kamen rund 17.000 kWh Gas im Jahr zusammen, dazu das Holz. Zwei Wärmeerzeuger, zwei Wartungen, zwei Schornsteinfegertermine und ein Keller voller Technik.

Beim Umbau haben wir beides ausgebaut und durch eine Ovum AC 312 P ersetzt, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit dem natürlichen Kältemittel R290. Der Pufferspeicher wurde durch einen 500-Liter-Cube-Speicher ersetzt. Die Außeneinheit steht auf zwei Betonsockeln im Kiesbett an der Grundstücksgrenze, mit kurzen Leitungswegen in den Keller. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage, die den Wärmepumpenstrom liefert, wenn die Sonne scheint.

Die Anlage ging Ende März 2026 in Betrieb. Die Zahlen unten stammen aus der Ovum-Auswertung, nicht aus einer Schätzung. Wichtig beim Lesen: Der Messzeitraum liegt zwischen März und Oktober, also fast ohne Heizbetrieb. Fast die Hälfte der Wärme war Warmwasser, und Warmwasser mit 55 °C hat einen schlechteren Wirkungsgrad als Heizen mit 35 °C Vorlauf. Deshalb liegt die Arbeitszahl im Messzeitraum bei 3,9 und nicht bei 5. Über ein ganzes Jahr mit normalem Verhältnis von 85 % Heizen und 15 % Warmwasser erwarten wir rund 5,0. Nach dem ersten Winter ersetzen wir die Hochrechnung durch den gemessenen Wert.

Das Ergebnis, das für den Kunden zählt: In sieben Monaten hat die Anlage 328 kWh Strom aus dem Netz gebraucht. Alles andere kam vom Dach oder aus der Luft. Statt Gasrechnung und Holzstapel gibt es eine Stromrechnung, die zum Großteil die eigene Photovoltaik bezahlt.

Heizkosten: vorher und jetzt (hochgerechnet)

Vorher mit Gas2.200 €
→
Jetzt mit Wärmepumpe420 €
PV-Anteil am Wärmepumpenstromrund 50 %
Vorher: 17.000 kWh Gas × 0,12 €/kWh + 150 € Grundpreis2.190 €, Holz nicht mitgerechnet
Wärmebedarf im Jahr (17.000 kWh Gas × 88 % Kesselnutzungsgrad)rund 15.000 kWh
Strombedarf bei erwarteter Jahresarbeitszahl 5,0rund 3.000 kWh
Davon voraussichtlich eigene Photovoltaik (Sommer gemessen 82 %, übers Jahr angenommen)rund 50 %, 1.500 kWh
Netzstrom 1.500 kWh × 0,28 €/kWh420 €
Erwartete Ersparnis pro Jahrrund 1.770 € plus das Holz

Nur Energiekosten pro Jahr, ohne Wartung und Schornsteinfeger. Preise: Heizöl 1,10 €/l, Gas 0,12 €/kWh (beim Sechsfamilienhaus in Ravensburg der tatsächliche Preis aus dem Sanierungsfahrplan), Wärmepumpenstrom 0,28 €/kWh. Eigener Photovoltaikstrom ist mit 0 € angesetzt. „Hochgerechnet“ heißt: Die Anlage läuft noch kein volles Jahr, Wärmebedarf und Arbeitszahl sind aus den bisherigen Messwerten und dem früheren Verbrauch abgeleitet. Nach dem ersten vollen Jahr ersetzen wir die Hochrechnung durch die Messung.

Messwerte aus der Anlage

Wärme geliefert7.200 kWh (3.700 Heizen, 3.500 Warmwasser)
Davon aus der Umgebungsluft5.400 kWh
Strombedarf1.828 kWh
Davon eigene Photovoltaik1.500 kWh (82 %)
Aus dem Netz328 kWh
Wärmeautarkie95 %
Arbeitszahl im Messzeitraum3,9 bei fast 50 % Warmwasseranteil
Hochrechnung aufs Jahrrund 5,0 (85 % Heizen, 15 % Warmwasser)
Momentaufnahme 01.11.20269 °C außen, 35 °C Vorlauf, 3,5 kW, COP 9,1

Quelle: Auswertung der Ovum-Anlagensteuerung, ausgelesen am 01.11.2026. Kein Prospektwert. Die Anlage wird weiter beobachtet, die Zahlen werden nach dem Winter aktualisiert.

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